 Axum (Aksum), die heilige Stadt im Norden Äthiopiens, erlebte ihr goldenes Zeitalter zwischen dem 1sten und dem 10ten Jahrhundert. Das aksumitische Königreich handelte mit Elfenbei und Sklaven, kontrollierte sämtliche Karavanen im afrikanischen Hinterland und prägte bereits goldene Münzen, zu einer Zeit als kein anderes Reich so hochentwickelt war um welche zu besitzen. Das aksumitische Königreich nahm schon 333 n.Ch., während der Herrschaft von König Ezana, das Christentum als offizielle Glaubensrichtung an. Eine Vielzahl von uralten Kirchen und Klöstern im gesamten Land sind die Folge. Laut der orthodoxen Kirche befindet sich die Bundeslade, welche die Steintafeln mit den 10 Geboten beinhaltet, heute in Axum. Menelik I, Sohn von König Solomon von Jerusalem und Königin Sheba von Äthiopien, brachte diese von seinem Besuch in Jerusalem mit. Weiterlesen...  Die Geschichte Gondars ist von einer Reihe von Morden, Vergiftungen und Hofintrigen geprägt, die erst endete als König Bakaffa und seine clevere Frau Mentwab an die Macht kamen. In dem Begehren sowohl seine Rivalen als auch seine Vorgänger zu übertrumpfen und somit seinen Status zu beweisen, hat jeder der nachfolgenden Herrscher sein eigenes Schloss gebaut. Von massiven Mauern umgeben sind die Schlösser Fassiledes innerhalb der Stadt die bedeutendsten von allen. Die Tatsache, dass die Mauern nicht der militärischen Technologie der Zeit standgehalten hätten legt nahe, dass sie in erster Linie zur Schau gebaut wurden. Äthiopische Herrscher liebten es ihre Macht und ihren Reichtum zu demonstrieren, indem sie fremde Ingenieure beauftragten. Hier waren es italieniesche und indische Experten. Weiterlesen...  Die Stadt, die auf über einem Jahrtausend Geschichte zurückblickt, wirkt warm und einladend und hat die Aura einer gelebten Kultur, so dass man das Gefühl hat sich in einem lebendigen Museum zu befinden. Die alte Stadtmauer, enge, mit Hararihäusern bestückte Gassen, sowie belebte bunte, für Flechtwerk bekannte Märkte, machen Harar zu einem interessanten und lohnenswerten Ausflugsziel. Eine besondere Attraktion sind Einheimische, die abends die wilden Hyenen der Region füttern. Weiterlesen...  Haiq Estifanos Nördlich von Dessie liegt das berühmte aus dem 13. Jh. stammende Kloster Haiq Estifanos. Das Kloster sympatisierte in früherer Zeit mit der solomonischen Dynastie in Lalibela. Nur Möche leben und dienen hier. Im Kloster befinden sich zahlreiche hölzerne und steinerne Relikte aus seiner Gründungszeit. Gishen MariamFolgt man der kurvenreichen Straße westlich von Dessie und über den Bishlo-Fluss, so erreicht man eine der heiligsten Kirchen Äthiopiens, die in fabelhafter Landschaft auf einer Hochebene gelegen ist. Weiterlesen... |  Über 125 Felsenkirchen, aus dem 4. bis 15. Jh.n.Ch. sind allein in der Tigray bekannt. Die meisten davon in der Gera-Alta Bergkette gelegen. Neben einigen Exemplaren aus vorchristlicher Zeit, die ursprünglich heidnischen Gottheiten gewidmet waren, sind Abreha Wa Atsebha und Wukro Chercko, aus dem 4. Jh.n.Ch. die bekanntesten und zugänglichsten Felsenkirchen. Sie können mit nur 2 oder 3 zusätzlichen Tagen auf der historischen Route besucht werden. Weiterlesen...  Lalibelas Felsenkirchen Laut Legende wurde Lalibela als Bruder des herrschenden Zagwe Königs im 12 Jh. geboren. Als Kind wurde er von einem Schwarm Bienen bedeckt, was seine Mutter als ein Zeichen seiner späteren Herrschaft ansah. Sein Bruder, wenig begeistert von der Prophezeihung, versuchte ihn zu vergiften, was ihm allerdings mislang. Doch Lalibela lag drei Tage im Koma, Zeit in der er zum Himmel aufstieg und den Befehl erteilt bekam, die steinere Stadt die er dort sah auf der Erde nachzubauen. Zeitgleich hatte sein Bruder eine Vision, in der Jesus ihm anordnete seine Herrschaft zugunsten seines Bruders abzutreten. Sobald Lalibela zum König gekrönt wurde, began er Handwerker und Arbeiter zum Bau der Kirchen zu versammeln. Der Legende nach halfen Engel beim Bau der Felsenkirchen, so dass der Bau rasch voranging. Weiterlesen...  Umgebung In einer reizvollen Umgebung, auf 1830m, an dem südlichen Zipfel des Tanasees, liegt Bahir Dar, die Hauptstadt der amharisch sprechenden Bevölkerung. Die palmenbepflanzten Strassen, die Uferpromenade mit riesigen Bäumen, die Fischern, die immer noch traditionelle Papyrusboote benutzen und seine entspannte Atmosphäre machen Bahir Dar zu einer beliebten Urlaubsdestination. Weiterlesen... |